Brandneu: cwirbelwind-Znünisäckli

Brandneu bei uns: Znüni-Säckli

Znüniböxli gibt es in den verschiedensten Varianten – von einfachen Boxen ohne Unterteilung bis zur ausgeklügelten Bentobox. Ich persönlich stand aber immer wieder vor dem selben Problem, ganz gleichgültig wie ausgeklügelt das Unterteilungssystem einer Box war: Die Krümel von Crackern, Sandwiches etc machten sich immer selbständig und sorgten für panierte Apfelschnitze, die meine Kinder dann nicht mehr essen wollten.

Aus Ärger darüber, dass Früchte meist unangetastet zurückkamen, begann ich, diese (oder wahlweise die Cracker) in Klarsichtfolie, Plastiksäckchen oder ähnliches einzupacken. Seit ich damit begonnen habe, im Alltag Plastik zu reduzieren, packte ich den Znüni stattdessen jeweils in mehrere kleinere Böxli ein. Eine unbefriedigende Lösung.

Dann entdeckte ich Bienenwachstücher. Zwei meiner Kinder mögen allerdings deren Geruch überhaupt nicht, und essen darin eingepackte Lebensmittel nur höchst ungern.

Die ideale Lösung für dieses Problem: Znünisäckli! Diese können super mit den Böxli kombiniert werden, brauchen wenig Platz, sind leicht – und meine Kinder finden sie schlicht auch richtig schön.

Die Säckli haben sogar ein Problem gelöst, dessen ich mir gar nicht so recht bewusst war: Meine Schulkinder essen in der Regel nur sehr wenig Znüni. Lange Zeit war mir nicht klar, weshalb – inzwischen weiss ich: Die Znüniböxli sind ihnen im Weg, wenn sie auf dem Pausenplatz spielen wollen. Dieses Problem haben sie mit den Säckli nicht mehr – sobald sie leer sind, können sie problemlos in die Jackentasche gesteckt werden. Unser Znüniverbrauch ist dadurch sprunghaft angestiegen!

Im kurzen Video unten stellt unsere Sybille euch die tollen neuen Säckli vor. Ihr findet sie ab sofort auf unserer Website: www.cwirbelwind.ch

Sybille stellt unsere neuen Znünisäckli vor


Znüni – kein einfaches Thema

Auch der beste Znüni macht nur Sinn, wenn er gegessen wird

Da kann man noch so motiviert sein, seinem Kind nur gesunde, abwechslungsreiche Znünis mitzugeben: Wenn sie nicht gegessen werden, sitzt man auf verlorenem Posten.

Ich kann man mich noch lebhaft an den ersten Spielgruppen-Znüni erinnern, bei dem ich dabei war. Ich fiel ich aus allen Wolken: Da wurden Znüniböxli mit Babybel, Würstli, Sandwiches mit Wurst, Käse und Gemüse oder mit Guezliförmli ausgestochen Gurkenblüemli, Rüebliherzen und Toast-Tierli ausgepackt. Offensichtlich hatte ich Rabenmutter meine Töchter ganz schön vernachlässigt.

Der gute Wille war da

Vor dem Kindergartenstart nahm ich mir dann Grosses vor. Ausgewogen sollte der Znüni jeweils sein, gesund, abwechslungsreich – und den Kindern auch noch schmecken.

Ich versuchte es mit einer grossen Auswahl: verschiedene Früchte, Rüebli, Gurken, Cherrytomaten… Meine Töchter wollten Apfelschnitze. So gut wie jeden Tag. Zwei Jahre lang – und darüber hinaus. Würde der Spruch „an apple a day keeps the doctor away“ stimmen – wir bräuchten uns vor Viren und Bakterien überhaupt nicht mehr zu fürchten…

Theorie vs Praxis

Als kürzlich im Kindergarten informiert wurde, wie ein idealer Znüni aussehe, konnte ich nur müde lächeln. Schon klar, ein Vollkornbrötli wäre der optimale Energiespender – aber nur, wenn es auch gegessen würde. Dass allzu ungesunde Sachen nicht gern gesehen werden, kann ich gut nachvollziehen. Aber dass in vielen Kindergärten (glücklicherweise nicht in unserem) Bananen (zu süss) oder Salzstängeli (Weissmehl) verboten werden dann scheint mir das schon etwas extrem.

Eine Zeit lang versuchte ich zwar, zumindest die „Beilage“ zu variieren. Aber auch da scheiterte ich kläglich. Oft genug kommen die Kinder gar mit Resten „fremder“ Znünis nach Hause – längst habe ich aufgehört, mich zu wundern, wie Salzbrezeln, Chipsreste und Minipics (die bei uns gar keiner mag!) in Znüniböxli und Täschli kommen.

Inzwischen hab ich es so ziemlich aufgegeben. Meist bleibt es beim restlos unkreativen Standardznüni: Vollkorncracker (manchmal als „Sandwiches“ mit Butter dazwischen) und Apfelschnitze.

Gemüse, verschiedene Obstsorten, Milchprodukte und vernünftiges Brot werden nebenbei bemerkt bei uns durchaus gegessen. Aber halt nicht zum Znüni.

Sind eure Kinder da anders? Welcher Znüni kommt bei euch besonders gut an? Und wie wichtig ist euch, dass der Znüni eurer Kinder gesund ist?