Praktisch für unterwegs und einfach in der Handhabung – unsere Rucksäcke
Schon seit Jahren führt cwirbelwind auch Rucksäcke im
Sortiment. Diese werden unter Kindergartenkindern immer beliebter. Sie sind
praktisch, weil sie das Gewicht besser auf zwei Schultern verteilen und mehr
Platz bieten als die traditionellen Chindsgitäschli. Auch eine Regenjacke oder
ein zusätzlicher Faserpelz können problemlos darin untergebracht werden.
Dennoch konnte Caterina sich nie so recht mit den
Kindergartenrucksäcken anfreunden. Das, was die Chindsgitäschli so auszeichnet,
fehlt den Rucksäcken: Einfachheit. Mit einem Handgriff öffnen, Znüniböxli
rausnehmen, fertig – so einfach und unproblematisch sollte es im Kindergarten
gehen. Das wird je länger je wichtiger, weil viele Kinder inzwischen sehr jung
in den Kindergarten kommen.
Also tüftelte das cwirbelwind-Team an einer Vereinfachung
des bisherigen Rucksackes herum. Nun endlich können wir euch das Resultat
präsentieren, mit dem wir richtig zufrieden sind. Unser neuer Rucksack ist
quasi der einfachste Rucksack der Welt. Man könnte auch sagen: Wir haben euch
ein Chindsgitäschli für auf den Rücken kreiert. Etwas geräumiger zwar, aber
dank Klettverschluss genau so leicht mit einem Handgriff zu öffnen und
schliessen.
Bewährtes ist dennoch geblieben: Das robuste, abwaschbare
Material; der praktische Verschluss vorne, damit die Träger nicht von den
Schultern rutschen – und natürlich unsere vielen, beliebten Motive.
Unsere neu gestalteten Rucksäcke können wir nun guten
Gewissens auch sehr jungen Kindergartenkindern wärmstens empfehlen!
Ihr findet den cwirbelwind-Rucksack hier in unserem Web-Shop.
Velofahren mit Kindern – der Helm wurde übrigens nur fürs Foto abgenommen!
Nach unserem Post über das Velofahren mit Kindergartenkindern erreichten uns über unsere verschiedenen Social Media-Kanäle gleich mehrere Berichte über Velo-Unfälle, die hätten ins Auge gehen können. Velofahren mit Kindern ist praktisch und kann richtig viel Spass machen, ist aber nicht ganz ungefährlich. Wir haben ein paar Tipps für euch zusammengetragen, wie ihr die Gefahren minimieren könnt.
1. Fähigkeiten des Kindes richtig einschätzen
Grundsätzlich
ist es wichtig, daran zu denken: Die Wahrnehmung von Kindern ist noch stark
eingeschränkt. Sie können Geräusche oft nicht lokalisieren und haben
Schwierigkeiten, zu unterscheiden ob ein Auto steht oder fährt. Erst ab etwa 8
Jahren können sie Gefahren vorausschauend einschätzen. Für den Strassenverkehr
ist das ein grosses Handicap. Experten gehen davon aus, dass Kinder unter 10
Jahren im Strassenverkehr in der Regel noch überfordert sind. Das gilt es zu
beachten, wenn wir mit unseren Kindern auf dem Velo unterwegs sind.
2. Fahren lernen an einem sicheren Ort
Bis das Kind
richtig sicher fährt, sollte möglichst oft an einem sicheren Ort geübt werden.
Das kann eine Spielstrasse sein, ein Hinterhof, ein Pausenplatz, der Parkplatz
eines Supermarkts am Sonntag oder auch ein Verkehrsgarten. Das Kind sollte
sicher steuern, bremsen und zur Not auch abspringen können. Erst dann ist es
bereit für den nächsten Schritt – das Trottoir oder die verkehrsarme
Nebenstrasse.
3. Trottoir oder verkehrsarme Nebenstrasse
Mit sogenannten
Kindervelos (Velos, die für Kindergartenkinder konzipiert wurden) dürfen und
sollen Kinder auf dem Trottoir fahren. In Begegnungszonen, Tempo 30-Zonen und
auf verkehrsarmen Nebenstrassen ohne Trottoir dürfen sie auch ganz normal auf
der Fahrbahn fahren. Auf Hauptstrassen müssen Kinder unter 6 Jahren zwingend
von einer mindestens 16jährigen Person begleitet werden.
Übrigens:
Streng genommen wird ein Kindervelo zum normalen Velo, sobald ein Kind 6 Jahre
alt ist. Es darf dann das Trottoir eigentlich nicht mehr mit dem Velo befahren.
Das ändert sich unter Umständen bald, aktuell ist ein Verordnungspaket zum
Strassenverkehr in Vernehmlassung, welches unter anderem Kinder im Primarschulalter
erlauben soll, mit dem Velo das Trottoir zu benutzen.
Wichtig: Fussgänger
haben auf dem Trottoir selbstverständlich immer Vortritt!
4. Langsam herantasten
Langsam an den Strassenverkehr herantasten! Zunächst auf verkehrsarmen Wegen an die Verkehrsregeln heranführen. Zum Beispiel die Bedeutung von «Stopp» und Haifischzähnen sowie den Rechtsvortritt erklären. Am Sichersten sind solche ersten Fahrten mit zwei Begleitpersonen, vorne und hinten. Wenn nur eine Begleitperson dabei ist, sollte das Kind zu Beginn hinten fahren. Ist es schon sicher genug, kann es unter Anleitung auch an der Spitze fahren.
5. Einspuren – für kleine Kinder zu schwierig
Gemäss Pro Velo
Schweiz ist das Linksabbiegen mit Einspuren für Kinder bis etwa zur Mittelstufe
noch zu gefährlich. Mit kleineren Kindern deswegen am rechten Strassenrand
absteigen und das Velo über die Fahrbahn schieben.
Mit Kindergarten-Kindern
längere Strecken Velofahren fand ich schon immer schwierig. Vor allem bei den Zwillingen,
da hatte ich wegen der zwei kleinen Schwestern jeweils einen Velo-Anhänger dabei.
Damit schnell genug auf brenzlige Situationen reagieren zu können, war schwierig.
Und die gabs
bei uns oft:
Das
Kind fährt zu weit in der Mitte der Strasse, ich rufe von hinten: «Fahr an den
Rand». Macht das Kind prompt. Nur dummerweise an den LINKEN Strassenrand. Ohne
Schulterblick notabene.
Die
Kinder fahren auf dem Trottoir, staunen in der Gegend herum und übersehen die
alte Dame, die vor ihnen zu Fuss geht. Mein Schreien von der anderen
Strassenseite her hört nur eine Person. Die alte Dame. Immerhin – sie kann sich
dadurch rechtzeitig in Sicherheit bringen.
Das
Kind staunt in der Gegend herum, macht wilde Schlenker mit dem Lenker oder
übersieht einen Randstein und stürzt auf die Fahrbahn.
Das
Kind weicht dem Auto am Strassenrand aus und übersieht, dass ein Auto entgegenkommt.
Das
Kind weicht dem Auto am Strassenrand aus und übersieht, dass ein Auto von
hinten kommt (lund ebenfalls überholen will).
Das
Kind übersieht das Auto am Strassenrand.
Oder,
der Klassiker: Ich fahre voraus, die Zwillinge hinter mir. Und geraten
plötzlich in Streit, wer denn nun vorne fahren darf – wilde Überholmanöver inklusive.
Nun leben wir glücklicherweise
in einem Dorf, so dass sich der Verkehr in der Regel in Grenzen hält. Trotzdem.
Ich habe bei jeder Velo-Tour Blut und Wasser geschwitzt.
Es wird besser
Die gute
Nachricht: Es wird tatsächlich besser! Obwohl wir wirklich eher wenige Velofahrten
gemacht haben, sind meine Grossen inzwischen recht verkehrstauglich. Einfach,
weil sie von ihrer Entwicklung her inzwischen so weit sind; einen besseren Überblick
und ein «Gspüri» für den Verkehr entwickelt haben. Velo sind sie übrigens auch
im Kindergartenalter dennoch oft gefahren – aber bei uns auf dem Hinterhof, wo
nur durch die anderen Kinder so etwas wie «Verkehr» herrschte.
Mit den Kleineren – inzwischen selbst im Kindergartenalter – wage ich mich nun auch wieder hin und wieder auf die Strasse. Aber im noch schwitzend…
Tipps zum Velofahren mit Kindern gibt’s demnächst hier auf dem Blog.
Das hübsche Velotäschli vom Bild findest du übrigens zusammen mit vielen weiteren Motiven auf unserer Website.